Bungeejumping an der Ostküste
Sie suchen ein Bungeejumping in der Gegend von Moriani, Aléria oder Ghisonaccia? Hier erfahren Sie, was es auf der östlichen Ebene wirklich gibt und wie Sie sich organisieren können, um trotzdem zu springen.
Die einzige Region Korsikas ohne einen Meter Klippe
Im Gegensatz zum Cap Corse oder zur Balagne gibt es an der Ostküste keine vertikalen Erhebungen: Sie ist die einzige echte Küstenebene der Insel, gesäumt von langen Sandstränden und durchsetzt von den Étangs de Diane und d’Urbino bei Aléria, der ehemaligen Hauptstadt des römischen Korsika. Weinberge, Zitrusplantagen und Austernparks teilen sich dieses flache Gelände bis zum Horizont. Eine Geografie, die – noch einfacher als anderswo – erklärt, warum dort nie eine Struktur für Bungeejumping eingerichtet wurde: Es gibt schlicht keine Brücke und keine ausreichend hohe natürliche Plattform.
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Bungeejumping
Die anderen Aktivitäten
Bungeejumping in der Nähe der Westküste
Derzeit bietet keine Einrichtung Bungeejumping auf Korsika an!
Hier findet der echte Sprung im freien Fall statt
Was die Ebene hingegen bietet, ist Raum: Der Flugplatz von Ghisonaccia beherbergt eines der beiden einzigen Fallschirmzentren Korsikas. Im Tandem mit einem Instructor springt man dort aus einem kleinen Flugzeug für etwa 200 km/h freien Fall, bevor sich der Fallschirm öffnet, mit einer möglichen Landung direkt am Strand. Das Gefühl der großen Leere erlebt man hier eher in der Luft als am Ende eines Gummiseils.
Von der Ebene aus die einfachste Route zum Verdon
Ein weiterer Unterschied zum Rest der Haute-Corse: Kein Bergpass muss überquert werden, um den Ausgangspunkt zu erreichen. Die Ostküste fährt man in einem Zug über die N198 bis nach Bastia hinunter, wo der Flughafen Bastia-Poretta und der Hafen es ermöglichen, Nizza mit dem Flugzeug oder der Fähre zu erreichen. Danach bleiben etwa zwei Stunden Fahrt, um die Pont de l'Artuby in den Verdonschluchten zu erreichen, die höchste Brücke Europas für Bungeejumping.
Die Nervenkitzel, die man an der Ostküste ausprobieren sollte
Der flache Wasserspiegel und die langen Strände kommen vor allem den Wassersportaktivitäten zugute: Jet-Ski, gezogene Reifen und Wakeboard finden hier ein weitaus geeigneteres Terrain als an den felsigen Küsten des restlichen Haute-Corse — ganz zu schweigen natürlich vom Fallschirmspringen in Ghisonaccia.

